Als Friedrich Merz im Jahr 2025 die Bundesregierung übernahm, klang sein Versprechen an die Industrie wie ein Befreiungsschlag. Er werde, so seine Worte, „alles tun, um die Chemieindustrie in Deutschland zu halten und wieder aufzubauen“. Nach Jahren steigender Energiepreise, wachsender Bürokratie und internationaler Wettbewerbsnachteile sollte ein politischer Kurswechsel den industriellen Niedergang stoppen. Heute, ein gutes Jahr später, zeigt sich: Von den Ankündigungen ist wenig im Alltag der Unternehmen angekommen. Große Ankündigungen, kleine Ergebnisse Merz’ Regierung stellte eine „Chemieagenda 2045“ in Aussicht, versprach Steuererleichterungen, eine Senkung der Energiekosten und weniger Bürokratie. Es folgten Treffen mit Branchenvertretern – der Chemie- und Pharma-Summit
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